Rundschreiben von Paul Stefan

Liebe Besucher unserer Home – Page!

Vorest bedanke ich mich recht herzlich für Ihren Besuch unserer Plattform! Noch mehr freut es mich, wenn Sie diese Zeilen lesen.

Mein Name ist Paul Stefan und ich bin der Obmann dieses Umweltvereins „Lebensraum Mattigtal“. Wie schon aus dem Namen zu ersehen ist, beschäftigen wir uns mit der Umwelt und unserem Lebensraum.

Wie Sie wissen, gibt es speziell im Mattigtal verkehrstechnische Probleme, welche von den Politikern zum Teil bewusst herbei geführt werden! Die von ihnen angestrebte völlig neue Straße durch das Mattigtal (von Braunau bis Friedburg-Lengau) wird diese Probleme eher verstärken aber nicht lösen!. Warum?

  1. Es geht den Politikern nicht um einzelne „Umfahrungen“ sondern um eine Autobahnverbindung als Nord-Süd Transitroute zwischen der neuen A 94 in Bayern (Passau – München) und der A 1 auf österreichischer Seite. Die Politiker sprechen in diesem Zusammenhang von „Durchzugsverkehr“.

  2. Weiters bedeutet diese neue Autobahnverbindung, dass der Verkehr unverhältnismäßig steigen wird und hier in erster Linie der LKW-Verkehr.

  3. Der Bodenverbrauch ist enorm – mehr als 1,5Mio Quadratmeter landwirschaftlich bester Nutzgrund werden bis zur Fertigstellung dieser neuen   B 147 vernichtet und versiegelt!

  4. Es wird zusätzlicher Lebensraum für LKW und Autos geschaffen und der Lebensraum von den hier wohnenden Menschen wird zerstört.

  5. Zusätzlich steigt die Umweltbelastung für die Anrainer – Luft-, Boden-, Licht- und Wasserverschmutzung sind die Folge.

  6. Der Durchzugsverkehr bringt uns keinen EURO, sondern er entzieht uns das Geld = unsere Lebensenergie!

  7. Weiters verliert dadurch die regionale Wirtschaft zu Gunsten der überregionalen!
    Ein unfairer Wettbewerb für unsere ansässigen Betriebe entsteht!
    Daher fordern wir von den an der B 147 wohnenden Gemeinderäten, dass sie unsere Forderung an den Landtag nach einer sofortigen Tonnagebeschränkung ausser Ziel- und Quellverkehr umgehend beschließen mögen!
    Dies dient dem sofortigen Schutz der hier wohnenden Menschen und der regionalen Wirtschaft!

  8. Den Gemeinden entstehen zusätzliche Kosten durch die Übernahme der „alten B 147“ als Gemeindestraße

    In der Verordnung von 2009 für die „Umfahrung Mattighofen-Munderfing“ steht

    „Für die unten angeführten Gemeinden entstehen hinsichtlich der Erhaltung nachstehende Mehrkosten/Jahr in der Höhe von:

    Gemeinde Munderfing                ca € 140.000,--
    Stadtgemeinde Mattighofen       ca €   13.000,--
    Gemeinde Schalchen                 ca €   40.000,--

  9. Das UVP-Gesetz (UmweltVerträglichkeitsPrüfung)       wird von der Landespolitik umgangen!
    Daraus resultiert der derzeitige Baustillstand, da momentan die Gerichte damit beschäftigt sind.

  10. Die Anrainer werden gezwungen, mehr mit dem Auto zu fahren!

  11. Ortsteile werden voneinander abgeschnitten. Dies bedeutet längere und gefährlichere Wege.

  12. Geh- und Radwege als kürzeste Verbindung zu den Zentren sind nicht vorgesehen!

Es freut mich, dass Sie an diesem Thema interessiert sind.

Sollten Sie Fragen dazu haben, so lade ich Sie ein, mit uns (siehe Mail Adresse) Kontakt aufzunehmen oder bei unserer nächsten Vereinssitzung (wahrscheinlich Anfang Herbst) dabei zu sein und sich sozusagen vor Ort zu informieren!

Ich lade vor allem die zuständigen Politiker auf Gemeinde- und Landesebene ein, sich mit uns über die oben angeführten Fakten auseinander zu setzen! Wir sind bereit, jederzeit ein diesbezügliches Gespräch zu führen! Wir wünschen uns, dass sich die Situation ändert und der Kontakt zu uns gesucht wird und nicht, wie bisher, strikt gemieden wird! Erste Ansätze dazu gibt es bereits und die machen uns diesbezüglich Hoffnung.

Mein Appell richtet sich besonders an die Stadtgemeinde Mattighofen (Bürgermeister, Stadträte und Gemeindepolitiker) sowie die Bürger und die Unternehmer von Mattighofen, mit uns Kontakt aufzunehmen!

 

Mit den besten Wünschen für einen schönen und erholsamen Sommer!

 

Paul Stefan                                                                                                  16. Juni 2019

(Obmann)

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